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Welches Bett ist die Lösung für mein Rückenproblem

Es gibt immer mehr sogenannte Gesundheits- oder Rückenmatratzen. Unterschiedlichste Bettsysteme werden angepriesen als "ergonomisch",  "von Therapeuten und Ärzten empfohlen" oder ganz einfach als "Testsieger". Die Frage sei erlaubt: "Für wen oder für welchen Rücken stimmen diese Aussagen?" Denn mehr als durchschnittlich kann eine Matratze gar nicht sein.

"Wie findet man die richtige Matratze?" ist nicht nur bei uns ein stetiges Thema. Auch andere Spezialisten haben sich mit dieser Frage auseinandergesetzt. Ein daraus entstandener Bericht der Apotheken Umschau, Deutschland zeigt ähnliche Erkenntnisse wie wir sie getroffen haben. Den ganzen Bericht dürfen Sie gerne hier lesen.

Stellen Sie sich vor, es spielt keine Rolle mehr, ob Sie hart oder weich liegen, ob Sie natürliche oder synthetische Materialien bevorzugen, ob Sie gross oder klein, schwer oder leicht sind, ob Sie auf dem Rücken, auf der Seite oder (noch) auf dem Bauch liegen. Mit dem neuen selbstregulierenden Bettsystem, welches bei (fast) allen Matratzenarten eingesetzt werden kann, finden Sie tiefen, langen Schlaf - und die perfekte Erholung!

Vom Problem zur Lösung

Das richtige Bett finden

Das Problem

Matratzen passen sich nicht den verschiedenen Schlaflagen an!

Bei allen Matratzen wird für die Festigkeit der Zonen im Schulter-, Taillen- und Hüftbereich ein Mittelwert gewählt bzw. dem Durchschnitts-Mensch angepasst. Nun entspricht aber kein Körper wirklich diesem Durchschnitts-Menschen. Tatsächliche Körperlängen, -formen und Schlaflagen können bei diesem Mittelwert nicht berücksichtigt werden.
Auch wichtig zu wissen ist bei Matratzen und Lattenrosten, dass es für jeden Körper und für jede Schlaflage nur eine einzige gewichtsabhängige Einsinkmöglichkeit gibt. Demzufolge gibt es auch nur eine Stützwirkung. Wenn der Körper im Schlaf zudem die Lage wechselt, stimmt jede Zonung, auch eine persönliche angemessene, nicht mehr. Die Folge: die optimale Stützwirkung wird nie erreicht!
Was kann ich also tun?

Matratzen-Dschungel oder - alle Betten sind die Besten!

Das Betten- und Matratzenangebot auf dem Markt ist gross und unübersichtlich. Entsprechend schwierig gestaltet sich die Suche nach dem bestmöglichen, passenden Bettsystem. Die Werbung verspricht viel und nur das Beste. Bei der einen Matratzenmarke ist die Druckentlastung besonders gut, die andere Marke preist das System der «Sieben Zonen» für die Rückenstützung an, Wasser- und Luftbetten reagieren ohne vorgegebene Zonen, mit freier Verdrängung. Naturbetten heben die natürlichen Materialen hervor und so weiter.
Das Bettenkonzept
«Am Besten wäre es, all diese Vorteile zu einem neuen Bettenkonzept zusammenzufassen», dachte sich Fritz Leibundgut, der in seiner 15-jährigen Tätigkeit als Schlaf- und Gesundheitsberater hunderte von Kunden getroffen hat, die an schweren Liege- oder Schlafstörungen litten.
Das ist einzigzartig
Die folgendenden vier Aspekte, die bei einem Bettsystem die wichtigste Rolle spielen, können mit dem revolutionären Bettenkonzept einfach und individuell kombiniert werden:

  • Form:       Stützwirkung für alle Schlaflagen
  • Komfort:   Druckentlastung und bisherige Gewohnheiten
  • Klima:       Wärme- und Feuchtigkeitseigenschaften
  • Material:   Natur oder Synthetik

Seine Vision vom perfekten Bettenkonzept hat der engagierte Schlafexperte jetzt mit der Integration des selbstregulierenden Systems realisiert. Es funktioniert auf der Basis des Waage-Prinzips und kann in Kombination mit allen Matratzenmaterialien verwendet werden. Das Zentrale am neuen Bettenkonzept ist die Trennung von Stützwirkung und Komfort. Die Stützung des Körpers ist dadurch nicht mehr von der Festigkeit der Matratze abhängig.

Wichtige Punkte zum Beachten

Worauf muss ich achten um die richtige Matratze, das richtige Bettsystem zu finden?
Hart oder weich?
Das ist eine der häufigsten Fragen. Viele kennen diese Situation: In den Ferien liegt man besser als daheim und schon könnte man meinen, die richtige Matratze gefunden zu haben. Aber es ist oft nur die Reizverschiebung, der sogenannte rezeptorische Wechseleffekt. Durch die veränderte Stellung der Wirbelsäule auf einer anderen Matratze werden Reizeinwirkungen nur etwas verschoben. Die Zeit der Ferien genügt nicht, um Klarheit zu erlangen, ob eine Reizverschiebung oder wirklich richtiges Liegen für die Verbesserung verantwortlich ist.
Die Formwirkung beachten!
Was ist Formwirkung? Je nach Körper, hat jedes Liegen auf einem Bett ein unterschiedliches Einsinken zur Folge. Für die Wirkung auf die Rückenform ist vor allem das Einsinken bei der Schulter, bei der Taille und beim Becken wichtig. So hat jede Matratze, abhängig von Höhe und Festigkeitszonen, eine Formwirkung auf den Körper. Jedoch immer nur die Eine. Zudem gibt es normalerweise keine Angaben über diese Wirkung. Das Resultat: der Rücken meldet sich mit kleineren oder grösseren Beschwerden. 

Es ist eine Tatsache, dass ein zu festes Bett ungenügende Formanpassung bietet und ein zu weiches Bett zur Verkrümmung der Wirbelsäule führt.

Zu feste Unterlage

Zu feste Unterlage

Zu weiche Unterlage

Zu weiche Unterlage
Demzufolge wird oft eine mittelfeste, nicht zu dünne und nicht zu dicke Matratze empfohlen. Dafür gibt es aber vom Rücken noch keine Bestnote.
Druckentlastung richtig prüfen!
Nehmen Sie sich genug Zeit zum Probeliegen, um gut in jene Körperbereiche hineinhorchen zu können, die besonders viel Druck aufnehmen müssen. Neben den Schultern sind dies auch die Hüften. Die Taille sollte in Rücken- und Seitenlage ausreichend gestützt sein.
Zonenmatratzen
erzielen mit einer Aufteilung der Liegefläche in verschiedene Festigkeitszonen eine zusätzliche Verbesserung der Formanpassung. Vorausgesetzt, die Formwirkung der Zonen entspricht dem Körper, der auf der Matratze liegt. Andernfalls kann auch eine Verschlechterung eintreten. Da herkömmliche Matratzen nur eine nicht definierte Formwirkung aufweisen, bieten regulierbare Matratzen mit Körperanmessung und Zonenregulierung die bestmögliche statische Formanpassung.

Optimale Schlaflage

Optimale Schlaflage
Wenn die Zonung der Bettfläche zur Körperform passt, ist die Formwirkung richtig. 

Auch bei optimaler Liegevoraussetzung nimmt der Körper nicht immer die gleiche Schlaflage und Schlafposition ein.
 

Die Lösung

Waage statt Federung!
Wirklich perfekt für Ihren Rücken wird eine Matratze erst, wenn sich ein Waagesystem unter der Matratze um die Zonung in jeder Schlaflage kümmert. Somit kann jeder Matratzenwunsch, von fest bis weich, rückengerecht und gewichtsunabhängig erfüllt werden. Lageveränderungen werden somit sofort ausgeglichen. Das Revolutionäre am Waagesystem ist der Formausgleich über ein Band. Der Einbau in einen bestehenden Bettrahmen ist in allen Grössen möglich.


Hier liegen Sie ausgewogen, dank den 9 Waage-Elementen!

In jeder Schlaflage optimal gestützt und an Ihrer individuellen Form angepasst. Auch ohne Matratze.

Bewegungseinschränkung ja oder nein?

Je besser und sanfter ein Körper ruhen kann, umso weniger entsteht die Notwendigkeit, während der Nacht die Liegestellung zu wechseln. Dies ist eine wichtige Grundlage für optimales Regenerieren. Gewisse Materialien wie z.B viscoelastische Schäume können druckentlastend sein, sind aber auch bewegungseinschränkend. Die dadurch erzielte Ruhigstellung kann bei therapeutischem Einsatz sinnvoll sein, ist für den gesunden Körper aber eher kontraproduktiv. 

Bei Lageveränderungen aus “anderen Gründen” kann das träge Verhalten von viscoelastischen Schäumen zu vermehrtem Aufwachen durch erhöhten Kraftaufwand führen. Solche “andere Gründe”können sein: Angeborene Schlafmotorik, Verdauung, Unterbewusstsein, Gewöhnung, Träume oder ungünstige Formwirkung der Matratze.
Wann ist die Verwendung träger Matratzen sinnvoll?
Vor allem zum vorübergehenden Einsatz, zur Symptomlinderung, zur Ruhigstellung nach Operationen oder bei Schleudertrauma. Ältere Menschen mit reduzierter Beweglichkeit können Mühe mit der Trägheit von Viscomatratzen haben.
Gesunde Personen sollten auf gute Druckentlastung ohne Bewegungseinschränkung achten.

Bandscheiben brauchen Bewegung - auch im Liegen

Die Nacht ist auch für die Bandscheiben die Phase der Regeneration. Denn tagsüber sind sie meist schwer unter Druck - beim Stehen, Gehen, Sitzen, Lasten heben etc. Beim Stehen zum Beispiel tragen die Bandscheiben ca. 80% der Last. Dies alles führt dazu dass die Bandscheiben im Laufe des Tages um etwa 10% ihrer Höhe gestaucht werden. Das heisst, wir sind am Abend zwei bis drei Zentimeter kleiner als am Morgen.

Im Liegen können sich die Bandscheiben mit Nährflüssigkeit füllen - sie saugen sich dann praktisch voll wie ein Schwamm und dehnen sich wieder zu ihrer ursprünglichen Grösse aus. Voraussetzung ist aber, dass die Wirbelsäule möglichst optimal entlastet wird, d.h., sie muss entsprechend ihrer natürlichen Krümmung gelagert werden. Besonders der Schulter- und der Becken- bzw. Lendenwirbelbereich sind hier von Bedeutung.
Forschungen haben aber noch eine zweite wichtige Erkenntnis geliefert:
Auch die Bewegung im Schlaf ist wichtig. Denn biomechanische Strukturen wie Muskeln, Knochen usw. brauchen wechselnde Belastungen und Beanspruchungen, damit diese Strukturen gestärkt werden. Sind sie unterfordert, bauen sie sich ab. Für das Liegen wiederum bedeutet das, dass die Unterlage nicht durch träge Materialien bewegungseinschränkend sein sollte, damit sich der Körper möglichst ungehindert - entsprechend der natürlichen angeborenen Schlafmotorik - bewegen kann.