Jeder Stuhl hat seine mehr oder weniger variablen, physikalischen Eigenschaften. Aus dem gesamten Angebot soll einer ausgesucht werden, der am besten zum Körper und zum Einsatzgebiet passt.
Die Rückenlehne muss Ihre Rückenform in der gewünschten Sitzhaltung passend stützen und das Zurückkippen des Beckens verhindern. Ohne Rückenlehne sollte der Stuhl ein aktives Sitzen unterstützen, damit Ihre Sitzhaltung auch dann stimmt, wenn Sie nicht mehr daran denken.
Ihr neues Sitzmöbel sollten Sie mit grosser Sorgfalt, abgestimmt auf die persönlichen Anforderungen, auswählen. Nehmen Sie sich für eine fundierte Beratung die nötige Zeit und fragen Sie nach einem Testexemplar.
Bei aktivem Sitzen wird die Sitzhaltung durch Muskelaktivität «aktiv» stabilisiert. Bewegliches Sitzen wird dadurch zum Haltungstraining. Ein schrittweises Angewöhnen verhindert mögliche anfängliche Muskelüberlastung.
Unter dynamischem Sitzen versteht man bewegliches Sitzen, also das Wechseln zwischen verschiedenen Körperpositionen. Dazu gehört auch zwischenzeitliches Strecken und Räkeln.
Sind Sie Kantensitzer? Falls Sie öfters nur die Sitzkante benutzen und die Rückenlehne arbeitslos hinten am Stuhl in die Luft ragt, dann überprüfen Sie Ihre Beckenhaltung sowie die Tauglichkeit und Einstellung des betreffenden Sitzmöbels. Wenn Sie den Drang haben, aktiv zu sitzen, dann sollte der Stuhl und die Arbeitsplatzgestaltung dies auch erlauben. Lassen Sie sich unverbindlich bei uns beraten.
Lassen Sie sich über alle Einstellungsmöglichkeiten instruieren und nutzen Sie diese mit den für Sie optimalen Einstellungen auch aus. Bei beweglichen Rücken- und/oder Sitzflächen die Federkraft dem Körpergewicht anpassen. Die Sitztiefe so einstellen, dass zwischen Kniekehle und Stuhlkante ein Spielraum von ca. 2–3 Fingerbreiten bleibt.
Sorgen Sie für genügend Platz für Beine, Tastatur und Maus. Nutzen Sie die Einstellmöglichkeiten in folgender Reihenfolge:
Beim Sitzen möglichst oft leichte Bewegungen mit dem Becken ausführen oder einen Stuhl wählen, welcher das Becken auch bei passiver Sitzhaltung bewegt. Sorgen Sie auch am Arbeitsplatz für genügend Bewegung, indem Sie nicht alles in Griffnähe bereithalten, die Treppe statt den Lift benutzen und Pausen für Entspannungs- und Lockerungsübungen oder Augentraining nutzen.